These: „Jeder Vermögensverwalter braucht heute einen Mitarbeiter, der sich nur mit Compliance beschäftigt“

(Quelle: Citywire-Deutschland-Magazin, Nr. 71, August/September 2021).
Axel Rohr (Pro):
Umfang und Komplexität der Compliance-Anforderungen steigen kontinuierlich. So muss beispielsweise die Offenlegungsverordnung weiter umgesetzt werden. Damit nicht genug: Zukünftig könnte nach dem neuen Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) auch die Revision für Vermögensverwalter entfallen, was gute Compliance noch wichtiger macht. Nach meiner Überzeugung gehört das heikle Thema in die Hände von Experten, die sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert haben und entsprechendes Know-how mitbringen.

Rechtssichere Compliance schützt Kunden und Unternehmen gleichermaßen. Mitunter wird sie aber bloß als lästige Pflicht oder ungeliebte Zusatzaufgabe angesehen. Insbesondere Vertretungsregeln im Unternehmen können sich als Problem erweisen. Ist etwa der Compliance-Beauftragte gleichzeitig  operativ tätig, kann er sich nicht selbst prüfen. Eine weitere Person muss dann die Compliance-Tätigkeit für diesen Bereich mit abdecken, obwohl ihr schlimmstenfalls die Motivation dazu fehlt.

Eine andere Frage ist, ob jeder Vermögensverwalter einen Compliance-Spezialisten auslasten kann. Häufig wird keine Vollzeitkraft benötigt, da der Umfang der Tätigkeit dies nicht erfordert. Entsprechend qualifizierte Teilzeitkräfte sind aber kaum zu finden. In diesen Fällen bietet sich Outsourcing an. Externe Compliance-Dienstleister erledigen alles Erforderliche nach professionellen Standards. Zugleich arbeiten sie so effizient, dass sich das Outsourcing auch rechnet.

(Lesen Sie die gesamte Diskussion im beigefügten PDF)